Deine Seele liebt dich und dein Ego auch!

Autor: Marlon Melzer

Deine Seele liebt dich und dein Ego auch!

Angebotspreis€23,10
Menge:

Wenn du deine Schöpferkraft entfalten, ein Buch schreiben, ein eigenes Business starten oder eine andere Idee umsetzen möchtest und dafür dein inneres Führungsteam besser kennenlernen und nutzen willst, dann ist dieses Buch deine ideale Grundlage.

Es beschreibt das Persönlichkeitsmodell der Inneren Kooperation des Unternehmers Marlon Melzer, bei dem die menschliche Seele (Intuition) und das menschliche Ego (Verstand) eine zentrale Rolle einnehmen, um dich auf deinem Weg optimal zu unterstützen.


„Vielen Menschen fehlt der Mut, die Kreativität oder die Umsetzungskraft etwas Einzigartiges in dieser Welt zu manifestieren. Doch das ist nur der Ausdruck einer Schieflage unseres inneren Teams. Werden wir uns unseren inneren Führungskräften und ihren Abteilungen bewusster, dann erkennen wir unsere innere Firma. Eine innere Unternehmung, mit der wir unsere Lebensziele und Wünsche erfolgreich verwirklichen können!“

Der Autor zeichnet damit ein völlig neues Bild der inneren Anteile des Menschen, nach welchem unsere Seele und unser Ego als ein überaus effektives Team zusammenarbeiten können. Ein Zusammenwirken der intuitiven und rationalen Fähigkeiten in uns, die uns völlig neue Möglichkeiten des inneren Miteinanders eröffnen. Letzteres erzeugt in seiner Wahrnehmung überhaupt erst die Kraft, einzigartige Werke selbstbestimmt in diese Welt zu bringen.

Dieses Buch stellt alle bisherigen Mindsets auf den Kopf, denn es setzt das Herz als Vermittler der Seele und des Egos ins Zentrum des menschlichen Handelns!

Die Botschaft des Buches ist es, dass innere und äußere Gegensätze nicht immer unvereinbar sind, sondern gerade im Miteinander das Potenzial menschlichen Handelns liegt.

„Mit diesem kooperativen Mindset und Bewusstseinsmodell werden Menschen ihre Lebensprojekte noch viel bewusster umsetzen können. Das Buch schafft eine innere Klarheit und lässt sie spüren, dass sie auf ihren Wegen von einem kraftvollen inneren Team begleitet werden.“

2019 wagte Marlon Melzer den Ausstieg als Geschäftsführer mehrerer Firmen. Er ließ sich zum Meditationslehrer und Mediator ausbilden. Auf der Grundlage seiner tiefgehenden Erfahrungen entwickelte er ein Bewusstseinsmodell, das für eine herzvolle Wahrnehmung und Vermittlung der aktuell meist noch als getrennt erlebten Felder von Spiritualität und Unternehmerschaft wirbt.

Warum unser Ego nicht der Feind, sondern der Partner unserer Seele ist ...

"Während unsere Seele uns über unsere Intuition Ideen schenkt, hilft uns unser Ego, als unser Verstand, diese auch kraftvoll umzusetzen. Unser Herz agiert dabei als ein Vermittler und zeigt sich auch als Veranstalter und Motor der eigenen Unternehmung namens Leben. Ohne Kopf, Herz und Bauch werden wir nicht nachhaltig wirtschaften und nicht selbstwirksam genug als Mensch agieren. Daher braucht es endlich einen Schulterschluss unserer inneren Gegensätze, die sich für mich in den Worten: Seele und Ego widerspiegeln. Dieses Modell hat mir bei der Entwicklung all meiner Werke geholfen und ich möchte dieses Wissen, meine Gefühle und meine Wahrnehmung gerne teilen, um Menschen auch für ihre Selbstkreationen zu inspirieren.

-------------------------------------------------

Auszug aus dem Buch:

Kapitel 0.1 - Mein Weg zum Buch


Doch genau dieses Bild spiegelte mir, wie kein anderes, meine innere Gespaltenheit. Es war eine Ambivalenz, eine Zerrissenheit mir selbst gegenüber, die so stark war, dass ich mit mir und der Welt in einem völligen Widerstand war. Mein Fokus war nicht auf die Potenziale dieser Welt gerichtet, sondern auf „das Böse“ in ihr. Einige meiner Mitarbeiter auf der Arbeit fingen schon zu tuscheln an. Der Buschfunk im Büro machte mich zu einem mit sich und der Welt hadernden Chef. Mir war das zu dieser Zeit aber völlig egal. Ich hatte einen Auftrag und musste die Welt vorm „Bösen“ retten und mich vorm Bösen in mir!

Das Böse hatte endlich einen Namen bekommen: Ego!

Um für einen Kampf bereit zu sein, brauchst du erstmal Informationen über deinen Feind. Du glaubst gar nicht wie viele Texte und Bücher es zu dem Thema: „böses Ego“ gibt! Ich fand sofort hinreichend Lektüre dazu, die eine klare und einfache Sprache hatte: „Das Ego ist dein Feind, dein Hindernis, töte es!“ Je einfacher die Sprache ist, desto kriegerischer ist sie auch oft in unserer komplexen Welt, die gerne versucht, Dinge aufs Einfachste zu reduzieren. Und es war so schön einfach.

Ein Anteil in dir ist böse und einer ist gut, töte den Bösen, dann bist du gut!

All das vermittelte mir das Gefühl, dass ich mich nun endlich für „die
richtige, die „wahre Seite“ in mir entscheiden konnte. Mir war damals nicht klar, dass ich mich in eine meiner größten Selbstmanipulationen verheddert hatte. Dieses Feld nährte ich auch noch, indem ich mir nun Bücher kaufte, die meinen Kampf immer mehr mit einfachen Thesen befeuerten. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich nicht zwei Kriegsparteien, sondern ein Team in mir habe, das lediglich gegensätzlichen Prinzipen folgt, hätte ich demjenigen sowieso nicht geglaubt. Ich war viel zu überzeugt von dem Bild meines inneren Gegeneinanders.

Wenn du einen Bösen als Feind ausmachst, kannst du dich selbst als Krieger des Lichts hinstellen!

Mein Ego musste also weg! Es war mein Störenfried, mein Teufel, mein potenzialloses Etwas, das für alle meine Leiden und Notlagen verantwortlich war. Einen solchen Schuldigen für alles zu finden, hat einen Vorteil und einen Nachteil. Der Vorteil ist, du bist zwar nie selbst schuld, aber der Nachteil, jemandem die komplette Schuld für alles zu geben, wird in einem wundervoll lebensphilosophischen Satz deutlich:

Wer die Schuld hat, trägt auch die Verantwortung und wer die Verantwortung trägt, hat die Macht!

Ich gab also meine komplette Macht ab, weil ich meinen neuen Gegner in mir zum Hauptverantwortlichen meiner Lebenssituation machte. Kennst du diesen Prozess? Warst du schonmal in Ablehnung zum Wort: Ego? Wie stehst du dem Anteil in dir gerade gegenüber?

Die letzte Frage war meine Rettung, über die ich heute sehr dankbar bin. Eine Rettung, die mit einer zarten Stimme in mir begann. Sie sprach sehr leise. Nicht in hörbaren Worten, sondern mehr in sanften Gedanken und Gefühlen. Vor lauter Kampflaune und Aggressivität hatte ich diese Stimme permanent unterdrückt. Sie war zurückhaltend, liebevoll und kaum wahrnehmbar. Sie appellierte an die Liebe in mir und war alles andere als darüber erfreut, mich so im Kampfmodus zu sehen. Ich stand ihr mit meiner psychischen Angriffshaltung gegenüber. Doch sie wollte lieber mit mir einen Naturspaziergang machen, einen Teamausflug. Es fiel mir anfänglich sehr schwer, sie überhaupt wahrzunehmen und dann noch zuzuhören, weil sie mich von meinem Vorhaben, zu kämpfen, ablenkte. Ich konnte ihr doch nicht blind vertrauen, oder? Und doch hörte ich genau hin, als sie mich dann etwas fragte:

"Lieber Marlon, willst du wirklich etwas in dir töten?"

Ich war in dieser Lebensphase so radikal, dass ich mir eigentlich überhaupt nichts anderes vorstellen konnte. Doch diese inneren Worte berührten mich. War ich vom Weg abgekommen? Hatte ich mich völlig verlaufen und war genau dieses Verlaufen der notwendige Aspekt, nun endlich meine eigene Wahrheit zu finden?

Nun sind schon ein paar Jahre mehr ins Land gegangen und ich weiß mittlerweile, dass es völlig ok ist und sogar einen Sinn hatte, einmal so radikal in seinem Leben zu denken. Heute habe ich eher Sorge um die Menschen, die das in ihrem Leben niemals getan haben. Um eine Mitte zu finden, braucht man das Wissen um seine Extrempunkte. Die Ränder seines Lebens, an denen es für einen nicht mehr weiter geht. Es braucht ein Gefühl, ein Erlebnis mit dem Abhang. Genau an diesem Rand meines Lebens stand ich damals. Beruflich überaus erfolgreich und dennoch sehr unzufrieden mit mir und dem Leben. Doch genau dieser kleine Abhang in meinem Leben schenkte mir einen wahrhaft prachtvollen Blick auf das Meer. Es war das Meer meiner Gefühle, die mich einholten. Primär die Gefühle, die sehr unbeliebt bei uns Menschen sind. Ich schaute meinen Ängsten, meiner Sorgen, meiner Trauer, meinem Hass und meiner Wut dadurch endlich ins Auge. Ich sorgte mich um jedes gedankliche Problem, das ich fand. Welthunger, Klimawandel, Kriege, Systemüberwachung oder die Gefahren durch Künstliche Intelligenz. Ich steigerte mich in so vieles rein und war wütend über die Medien, die so viel Angst verbreiteten. Ich öffnete die Felder von Verschwörungen und entfernte mich dadurch immer mehr von meiner
Schöpferkraft, selbst etwas zu gestalten.

Wenn doch alles da draußen so böse ist, was kann ich dann als einzelner überhaupt ausrichten? Nichts.

So sah mein Mindset aus, ein gedanklicher Knast, als sicherster Ort meines Lebens. Leider betrachtete ich damals nicht mich, nicht mein Handeln. Ich war Teil der Maschinerie Angst geworden. Mit jedem meiner Posts und jedem meiner Kommentare war ich es selbst, der in einer Negativspirale das Feld der Angst nährte, weil ich hinter jedem Baum einen Soldaten sah! Dass ich dabei aber auch selbst zu einem wurde, erkannte ich nicht! Auf einen bestimmten Post, den ich damals abgesetzt hatte, schrieb mir jemand einen Kommentar. Es muss wohl wieder ein ziemlich radikaler Post von mir gewesen sein, bei dem das böse Ego wieder sein „Fett weg“ bekam. Für diesen Kommentar eines mir unbekannten Herren bin ich bis heute dankbar. Nachdem ich sinngemäß das postete, was ich ja von Anderen lernte: „Du musst dein Ego besiegen, es töten …“, fragte dieser Fremde mich etwas. Bis heute denke ich gerne an diese Frage zurück und lächele innerlich. Er war ein Engel. Er giftete nicht zurück, oder befeuerte mein einseitiges Feld, sondern tat das, was besonders weise Menschen tun. Er gab keine Antworten, sondern er inspirierte mich durch die richtigen Fragen. So schrieb er:

„Kannst du dein Ego eigentlich lieben, Marlon?“

Ich antwortete: „Wozu?“ Er sagte: „Spür mal rein. Liebe ist der Weg. Kannst du dein Ego an die Hand nehmen und es lieben.“ Das berührte mich. Eine weiche Stimme in mir sagte spontan: „Ja“. Er fragte mich weiter:

„Warum willst du es dann besiegen? Warum willst du töten, was du liebst?“

Das hatte gesessen! … Ich hatte nichts mehr zu sagen. Ich war still. Ich antwortete darauf nicht mehr. Es war der Moment, sich selbst anzusehen und sein eigenes Spiegelbild zu betrachten. Das Profil, welches ich mir bis dahin schuf und das mit all meinen Anteilen, nicht nur mit denen, die ich für „die Richtigen“ hielt. Es blieb eine Leere und die Weisheit einer einzigen Frage an mich selbst. War es die richtige Haltung, das Ego zu dämonisieren? Wollte ich doch eigentlich genau das Miteinander in mir und in der Welt finden! Die Quintessenz aus dieser kleinen Geschichte ist, dass sich mein Blick auf meine innere und äußere Welt im Grundsatz änderte. Nicht ergänzend perspektivisch, nein, im Grundsatz! Ich stand nach wie vor dem Ego sehr skeptisch gegenüber. Doch ich erkannte auch seine lichte Seite. Es gab den gesunden Egoismus, den ich vorher nicht sehen wollte, weil ich meine Welt im Innen und Außen aus Angst so extrem pauschalisierte. Mein Ego war vielleicht doch wichtiger als ich dachte!

Konnte ich es lieben, liebte es vielleicht sogar mich? Aber wie sollte ich es zusammen mit meiner Seele unter einen Hut bekommen? Beide Anteile hatten doch völlig gegensätzliche Interessen, oder?

Als ich mir diese Fragen bewusst stellte, begann eine Reise, die von unfassbaren Erlebnissen mit mir und meinem Inneren geprägt war. Was ab dem Tag begann, als ich anfing mein inneres Konzept zu überdenken und es mehr verstehen zu wollen, war der Auftakt in ein neues Leben. Es war bis dato eine der wertvollsten Entscheidungen, samt der Bewusstseinsprozesse, die mit diesen Fragen einhergingen. Ich konzentrierte mich nun darauf, mein Inneres mehr als Team wahrzunehmen und mich mit der Frage zu beschäftigen, ob meine inneren Gegensätze miteinander kooperieren können. Was ab dem Zeitpunkt dieser Frage begann, währt bis heute so kraftvoll und intensiv in mir, dass ich mein Wissen um die Kraft der Kooperation gerne mit diesem Buch weitergeben möchte.

Mit der Kraft deiner Seele wirst du finden, was du mit Hilfe deines Egos wertschätzend und sinnhaft umsetzen kannst und das in einem inneren Miteinander, denn ...

"Deine Seele liebt dich und dein Ego auch!"

-------------------------------------------------

Weitere Kapitel: 

1.0 - Die Einheit der Seele
2.0 - Die Zweiheit des Egos
3.0 - Die Dreiheit des Herzens

Autor: Marlon Melzer

Buchdaten:

  • Sachbuch
  • Softcover
  • 272 Seiten